…12 von 12!

Hallo ihr Lieben,

Ganz schön ruhig ist es hier…. Das soll sich ändern und zum Warmwerden versuche ich es mal mit ein bisschen Alltagsbloggerei: an diesem gar nicht alltäglichen 12. zeige ich euch 12 Bilder des Tages – im Laufe des Tages auf instagram und zusammengefasst hier auf dem Blog.

Ausgedacht habe ich mir das natürlich nicht selbst – die Aktion gibt es quasi schon immer und gesammelt werden die Beiträge bei Caro von Draußen nur Kännchen!

Aufstehen musste ich heute extra früh:

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Ganz schön früh #1v12

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Aber mit der richtigen Vorbereitung (Kleider rauslegen, Handtasche packen) am Vorabend bin ich viel schneller viel früher unterwegs – und so pünktlich an der S-Bahn, dass es sogar noch für ein Foto reicht:

Und dann, viel später, zweieinhalb Stunden nach dem Aufstehen, wird es wohl doch noch hell:

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Wird ja doch noch hell #3v12

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Und angekommen am Ziel war herrlichstes Herbstwetter – ich war ja kurz drauf und dran, die Kollegen allein fahren zu lassen und den Tag in der Sonne unter den herbstbunten Bäumen auf der Bank zu verbringen:

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Bunte Bäume am See #4v12

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Bin dann aber doch mitgefahren – Betriebsausflug mit Bootsfahrt – die Tischdeko (zum Glück zurückhaltend) passend zum Motto Oktoberfest:

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Tischdeko #5v12

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Mit herrlichster Aussicht auf Glitzerwasser:

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Jede Menge Aussicht #6v12

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Die Sonne strahlte den ganzen Tag, aber dem Wind auf dem Sonnendeck hat keine Frisur standgehalten:

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Nicht im Bild: ganz schön frischer Wind #7v12

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Und dann gab es vor dem Abendessen auch noch Kurz-vor-Sonnenuntergangs-Stimmung:

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Kurz vor Sonnenuntergang #8v12

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Und nach dem Essen noch ein bisschen Abendstimmung auf dem See, bevor wir wieder im Heimathafen angelegt haben:

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Abendstimmung #9v12

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Aber leider wohne ich nicht am Seeufer und musste dann noch knapp drei Stunden mit den Kollegen im Reisebus zurückfahren:

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Richtung Heimat #10v12

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Und noch ein Stückchen S-Bahn – zum Glück funktioniert die Rolltreppe…

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Fast zurück #11v12

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… denn nach einem Tag in schicken Schuhen sind die Füße (und nicht nur die) doch müde!

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Endlich wieder zu Hause #12v12

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Jetzt lege ich noch kurz meine Füße hoch und schaue, wer sonst noch bei 12von12 mitgemacht hat!

Liebe Grüße,

lena

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… wie wir sonntags am liebsten Erdbeeren essen

Ganz schnell, damit nicht schon wieder ein Monat ohne Blogpost vorbeigeht, möchte ich euch unsere Neuentdeckung auf dem Gebiet des Erbeerkuchens zeigen. Erdbeeren lieben hier ja alle und der Kleine sorgt – ganz wie seine Schwester vor gar nicht langer Zeit – dafür, dass er den Löwenanteil erhält. Für den Ü6-Teil der Familie bleiben dann meistens so 2-3 Früchte pro 500gr-Schale übrig, die werden natürlich gerecht geteilt!

Aber wenn wir samstags genug Erdbeeren kaufen (so ab 3 Schalen haben wir ganz gute Chancen) und gut darauf aufpassen, reichen sie doch am Sonntag noch für einen Kuchen – und da haben wir dieses Jahr diesen hier für uns entdeckt:

wimbledon cake

Das Rezept für den „Wimbledon Cake“* habe ich in einem ganz tollen Backbuch gefunden, das ich von den Mit-Hummeln geschenkt bekommen habe: Mary Berry’s Baking Bible. Der Wimbledon Cake ist der Kuchen auf dem Cover, und das Buch lag kaum bei uns zu Hause als die Tochter auch schon genau diesen Kuchen gewünscht hat – wie recht sie hatte! Und weil der Wimbledon Cake nicht nur verlockend aussieht, sondern auch noch superlecker schmeckt und sich der Aufwand in Grenzen hält (den Kuchen selbst könnt ihr auch schon am Vorabend backen, dann muss vor dem Essen nur noch zusammengesetzt werden!), habe ich hier das Rezept für euch übersetzt (und mit meinen Änderungen versehen).

Meine größte Abweichung zum Originalrezept ist die Größe der Backform – im Original wird eine 20cm-Form verwendet, und als ich den Kuchen das erste Mal gebacken habe, habe ich eine 18cm-Springform verwendet. Und dann hatte ich noch genug Teig für 6 Muffinförmchen und eine kleine Kastenform – daher habe ich beim nächsten Mal eine normalgroße 28cm-Form verwendet. Das klappt wunderbar, nur die Menge der Schlagsahne und der Erdbeeren habe ich ein bisschen erhöht. Die Fotos sind allerdings noch vom ersten Versuch…

Ihr braucht:

  • 6 Eier Größe L, getrennt
  • 200gr Zucker
  • abgeriebene Schale und Saft von zwei Orangen
  • 150gr Grieß (ich hatte nur Vollkorngrieß da, der funktioniert wunderbar und schmeckt überhaupt nicht vollwertig)
  • 100gr Erdbeeren (ich habe eher 200gr gebraucht)
  • eine Maracuja
  • 150ml Schlagsahne (ich habe einen ganzen 200gr-Becher verwendet)
  • Puderzucker zum Dekorieren

Heizt den Ofen auf 180°C/Umluft 160°C/Gas Stufe 4. Fettet die Springform und legt ein Stück Backpapier auf den Boden.

Schlagt das Eiweiß zu festem Eischnee. (Im Original steht dieser Schritt wie so oft nach dem nächsten – ich tausche immer und muss so den Rührer der Küchenmaschine nicht zwischendurch spülen…)

Gebt Eigelb, Zucker, Grieß, Orangenschale und -saft in eine zweite Rührschüssel und verrührt sie gründlichst mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine. Hebt den Eischnee vorsichtig unter und füllt den Teig in die vorbereitete Springform.

Backt den Kuchen 30-35 Minuten im vorgeheizten Ofen. Wenn ihr mit dem Finger sanft auf die Oberfläche des Kuchens drückt, sollte er schnell wieder in seine Ursprungsform kommen – dann ist er fertig!

Lasst den Kuchen ein paar Minuten in der Form abkühlen, dann holt ihn heraus, zieht das Backpapier vom Boden ab und lasst ihn auf einem Kuchengitter ganz abkühlen.

Legt ein paar hübsche Erdbeeren zur Seite, den Rest schneidet ihr in mundliche Stücke. Halbiert die Maracuja und löffelt das Fruchtfleisch und die Kerne heraus. Schlagt die Sahne steif.

Halbiert den Kuchen wagrecht und belegt die untere Hälfte mit der Schlagsahne, den kleingeschnittenen Erdbeeren und dem Maracujafruchtfleisch. Legt die obere Hälfte wieder auf.

Kurz vor dem Servieren verteilt ihr die übrigen Erdbeeren auf dem Kuchen und siebt ein bisschen Puderzucker darüber.

wimbledon cake

Lasst es euch schmecken!

Liebe Grüße,

lena

*) Eine schnelle Webrecherche hat ergeben, dass man in England wohl traditionell einen Kuchen mit Sahne und Erdbeeren mit dem Tennisturnier Wimbledon verbindet – wisst ihr da zufällig genaueres?

… mich gibt’s auch noch!

Ihr Lieben, ich habe ein ganz schlechtes Gewissen, wenn ich mir das Datum des letzten Beitrags anschaue – der war ja noch im Februar, uns jetzt ist schon April! Einen ganzen Monat nicht gebloggt und das nur, weil ich kein anständiges Foto hinbekommen habe…

Erinnert ihr euch noch an die Pompoms, die ich euch im Februar (damals!) gezeigt habe? (Wenn nicht, kein Problem – scrollt einfach ein kleines bisschen runter, es ist der nächste Beitrag…) Da hatte ich euch versprochen zu zeigen, was ich außer an-den-Strauch-hängen und Geschenke-verziehren noch mit den Pompoms mache – ganz großer Fehler. Ich habe nämlich tatsächlich kein ordentliches Foto davon hingekriegt und so diesen Blogpost immer weiter geschoben und geschoben und geschoben… und mittlerweile ist es April. Aber: ich habe so viele Ideen, was ich euch noch zeigen möchte (auch wenn ein Großteil davon noch nicht zeigbar ist), da muss ich jetzt einfach mal über diese Pompoms hinwegkommen.

Also, damals im Februar, als noch alles grau und usselig war, habe ich die Pompoms abwechselnd mit kleinen Mini-Wimpeln aufgefädelt und ans Fenster gehängt – und schwups, war es schon nicht mehr so grau. Allerdings lassen sich so Mini-Wimpel-Pompom-Ketten am Fenster schwer bis gar nicht fotografieren – und deshalb habe ich sie (nur fürs Foto natürlich) wieder abgehängt und ohne Fenster fotografiert:

Mini-Pompom-Wimpel-Kette

(Die Mini-Wimpel sind übrigens ein Hummelhonig-Printable.)

So, so schwer war’s doch nicht 🙂 und jetzt ist der Weg frei für viele tolle Sachen, die der kleine Kurt noch machen will… Heute zum Beispiel hab ich mich schon unheimlich gefreut als ich eine email von Johanna in meinem Posteingang gefunden habe – ich habe tatsächlich bei ihrem Giveaway ein Bastelpaket von der Kreativheimat gewonnen und darf mir bald mein eigenes Schlüsselbrett (das fehlt uns schon seit Jahren – ständig muss ich in der Holzkiste nach meinem Schlüssel wühlen!) bauen. Das zeig ich euch dann natürlich (aber vielleicht nicht gleich im nächsten Beitrag – nicht dass hier schon wieder wochenlang funkstille ist, nur weil ich noch die Säge suche….)!

Bis bald und liebe Grüße,

lena

was mir heute Spaß macht:

Pompompompoms* in allen Größen:

Pompoms

Ist es bei euch auch so grau draußen? Ich habe ja besonders Ende Januar und Anfang Februar, wenn es draußen alles matschig-grau ist und immernoch viel zu spät hell und viel zu früh dunkel wird, ein ganz großes Bedürfnis nach Farbe! Und als ich vor ein paar Tagen auf der Suche nach mehr Farbe (die Betonung liegt auf mehr – wer mich kennt, weiß dass unsere Wohnung ein buntes Wimmelbild ist) einen Blick in meine Wollvoräte warf, fiel mir ein, dass ich auch schon lange mal von der Handarbeitserkenntis der letzten Jahr (Jahrzente!) erzählen wollte – Pompoms**!

Nun sind Pompoms ja nicht die neueste Erfindung, aber: könnt ihr euch noch an eure ersten Pompoms erinnern? Ich weiß noch, dass ich im Kindergarten einen (aus schaurigen Wollresten) gemacht habe – zwei Pappringe wurden aufeinandergelegt und dann durfte ich Stunde um Stunde (in meiner Erinnerung saß ich ewig daran) Wolle durch das Loch in der Mitte ziehen und um die Pappvorlage wickeln. Am Anfang ging es noch ein bisschen schneller, denn da konnte man noch ein Mini-Knäuel aus der Wolle machen und diese komplett durch das Loch stecken, aber gegen Ende musste der Faden Meter um Meter durch das viel zu langsam kleiner werdende Löchlein gezogen werden. Fertig war der Pompom erst dann, wenn das Loch komplett geschlossen war.

Nun denn. Etwa 20 Jahre nach diesem quasi traumatischen Erlebnis (ich kann mich nicht erinnern, jemals auch nur einen zweiten Pompom gemacht zu haben) kam die Erleuchtung: Ein Pompom besteht im wesentlichen aus gleichlangen Wollstücken, die in der Mitte zusammen gebunden werden – und gleichlange Wollstücke kann man ja durchaus herstellen, ohne erstmal kilometerweise Wolle durch ein Mini-Loch zu ziehen! Und wie ich seitdem Pompoms mache, zeige ich euch mit diesem Bild:

Pompomps herstellen

Als erstes schneide ich einen Streifen Pappe zurecht, der so breit ist wie der Durchmesser des geplanten Pompoms. Dann wickele ich die Wolle um den Pappstreifen – je öfter, desto dichter wird der Pompom, probiert einfach aus, was euch am besten gefällt. Habe ich genug gewickelt, ziehe ich den Pappstreifen vorsichtig aus der Wolle. Das geht ganz leicht, wenn ihr den Streifen etwas biegt. Um die Mitte des Wollbündels knote ich nun fest ein weiteres Stück Wolle (oder reißfestes Garn). Jetzt schneide ich den Pompom auf, dann stutze ich ihn noch ein bisschen rund und schon ist er fertig! Dauerte etwa 10 Minuten und war gar nicht schlimm!

Ganz ähnlich mache ich Mini-Pompoms mit einer Gabel – hier lege ich nur den Faden für den vierten Schritt am Anfang in die Mitte der Gabel – so lässt sich das Wollbündel festknoten und damit fixieren beor ich es von der Gabel schiebe:

Mini Pompoms machen

Und was mache ich nun mit all den Pompoms der letzten Tage? Einige finden ihren Platz auf der Verpackung eines Geburtstagsgeschenk an eine liebe Freundin:

Geschenk mit Pompoms

Noch ein paar Mini-Pompoms hängen jetzt an den Kirschzweigen, die wir in der Hoffnung, sie in der Wohnung zum Blühen zu bringen, vor ein paar Tagen im Garten geschnitten haben:

Mini Pompoms am Kirschzweig

Und was ich mit den restlichen mache, zeige ich euch in den nächsten Tagen – diese hier zeige ich erstmal beim Creadienstag!

Liebe Grüße,

lena

*) Den kleinenkurt gibt es jetzt auch auf instagram – dort gab es die ersten Pompoms schon vor ein paar Tagen zu sehen. Schaut doch auch mal da vorbei!

**) Ja, ich weiß – eigentlich heißt es wohl Pompon. Aber Pompom macht mehr Spaß, dürft ihr mir einfach mal glauben 😉

was die Tochter vor ein paar Wochen nach Hause gebracht hat:

das Seepferdchenabzeichen (so nennt sie es!):

Frühschwimmerzeugnis

Ganz stolz war sie und wollte es natürlich auch sofort aufgenäht haben! Ich freute mich total mit ihr, hatte aber ein bisschen Respekt vor dem Aufnähen – auf dem rutschigen Badeanzugstoff, das Abzeichen gewebt (=franst sicher schneller aus als man gucken kann) und ohne Aussicht auf einen zweiten Versuch. Ich war schon bereit, den Rat einer Freundin zu beherzigen (Badeanzug und Webbildchen beim Schneider abgeben, ein paar Tage später fertig aufgenäht wieder abholen und freuen), als die Tochter und ich feststellten, dass der Badeanzug vielleicht nicht der beste Ort für das Abzeichen wäre – erstens hat sie zwei und konnte sich nicht entscheiden, auf welchen das Abzeichen aufgenäht werden sollte, zweitens passen die vielleicht in ein paar Monaten nicht mehr, und was dann?

Also beschlossen wir, das Tierchen auf etwas dauerhafteres aufzunähen – zur Auswahl standen Rucksack und Handtuch und die finale Entscheidung fiel auf das Handtuch (mittlerweile weiß ich auch warum – sie dachte wohl, man müsse das Abzeichen vorweisen, um im großen Becken schwimmen zu dürfen ;-)):

Seepferdchen aufgenäht

Und weil ich nirgendwo eine bebilderte Anleitung zum Seepferd-Aufnähen gefunden habe, habe ich dabei noch für euch fotografiert:

Steckt das Stoffabzeichen rechts auf rechts auf ein Stück hellen, nicht dehnbaren Stoff (1) und näht mit einem Geradstich einmal außenrum – lasst dabei ein bisschen Abstand zum Symbol (2). Diese Naht definiert die Außenkante eures späteren Aufnähers. Ihr benötigt keine Wendeöffnung in der Naht (3), von hinten kann man den Kreis, den ihr genäht habt, gut erkennen (4)

Seepferdchen 1

Schneidet rundherum denüberflüssigen Stof weg, lasst dabei aber ca. 5-7mm Stoff stehen (5). Jetzt könnt ihr noch die Ränder des Abzeichens vorsichtig mit der Flamme eines Feuerzeugs versiegeln – passt aber auf, dass ihr den Stoff der Rückseite nicht verbrennt! Schneidet in den Rückseitenstoff mittig ein Loch (6) und wended den Aufnäher durch dieses Loch (7). Und so sieht’s dann von vorne aus (8) – ich finde es schwer, den Aufnäher perfekt rund zu formen und habe deshalb die Kanten unter einem Zickzackstich „versteckt“.

Seepferdchen 2

Als nächstes steckt ihr den Aufnäher auf das Handtuch (oder die Tasche, das Kissen, wo immer ihr ihn aufnähen wollt – nur Badekleidung ist wegen der unelastischen Rückseite vermutlich nicht so geeignet) (9) und näht ihn rundherum mit einem Geradstich an (10). Am Ende umnäht ihr das Seepferdchen noch mit einem engen Zizkzackstich (11) und schon seit ihr fertig (12)!

Seepferdchen3

Liebe Grüße,

lena

was ich verschenkt habe:

Mein derzeit liebstes Baby-Willkommens-Geschenk ist eine gemütliche Pumphose mit einem passend bebügelten Body:
Babygeschenk Pumphose und Body

(Schnittmuster Pumphose: Hummelhonig Robbe, Stoff: Bio-Interlock „Maxidots“ über Stoffn, Bügelbild „M-Elefant“ in rot)

Die passende Karte dazu mache ich ganz einfach selber: ein hübsches Foto des Geschenks klebe ich auf eine Blanko-Karte – so bleibt eine Erinnerung an das Geschenk, auch wenn dieses schon weitergegeben oder verkauft wurde, denn eine Karte bewahrt sich doch leichter auf…
Babykarte
Dazu packe ich noch ein Glas selbst gekochte Tomatensoße, eine schöne Packung Nudeln und ein Stück Parmesan sowie eine  Kleinigkeit für den neuerdings großen Bruder und schon ist das Geschenk fertig:
DSC_7209
Liebe Grüße,

lena

was ich euch eigentlich schon vor Weihnachten zeigen wollte:

War eure Vorweihnachtszeit auch so turbulent? Ein Termin nach dem anderen, im Job nochmal richtig was zu tun und dann kränkeln auch noch die Kinder (nix Ernstes zum Glück, aber zwei Tage hintereinander je ein nicht-ganz-gesundes Kind zu Hause bringt den ohnehin schon sportlichen Plan schon ins Straucheln)…

Jedenfalls wollte ich euch schon ein paar Tage vor dem 4. Advent mein diesjähriges „wir-schenken-uns-nix“ zeigen – kennt ihr das auch? Eigentlich schenken wir uns nix mehr in meiner Herkunftsfamilie, aber so ganz ohne…. Jedenfalls habe ich mit mir den Kompromiss geschlossen, dass Kleinigkeiten ok sind, wenn sie selbstgemacht sind und verbraucht werden können – also gibt’s was aus der Küche. Und dieses Jahr war das Blackberry-Lemon-Curd – mit Garten-Brombeeren aus dem Gefrierschrank und Zitronen, die hier sowieso nie Saison haben :-). Und das schmeckt soooo lecker und unweihnachtlich, dass ich euch das Rezept doch noch auch nach Weihnachten zeigen möchte, nur das Geglitzer müsst ihr noch ertragen…

Also: Blackberry-Lemon-Curd nach einem Rezept aus diesem Buch (Geschenkideen aus der Küche von Nicole Stich), das ich selbst schonmal von der lieben Freundin aus Berlin geschenkt bekommen habe.

Blackberry-Lemon-Curd

Für etwa 300ml (ich hab die Mengen vervierfacht und fünfeinhalb kleine Gläschen rausgekriegt – genau richtig) braucht ihr:

  • 75 g Brombeeren (frisch oder tiefgekühlt und aufgetaut)
  • 50 ml frischgepresster Zitronensaft (ich hab hier die Abkürzung und Saft aus der Flasche gewählt)
  • 2 Eier (L)
  • 75 g Zucker
  • 50 g Butter
  • sterilisierte Gläser mit Schraubdeckel

Verlest, wascht und trocknet die Brombeeren und erhitzt sie mit dem Zitronensaft. Zerdrückt die Beeren mit einer Gabel und streicht das Fruchtpüree durch ein feines Sieb, dabei fangt ihr den Saft auf.

Gebt 75 ml des Safts mit den Eiern und dem Zucker in eine große Metallschüssel und rührt über einem heißen Wasserbad mit dem Schneebesen bis der Zucker sich aufgelöst hat.

Fügt die Butter in kleinen Stücken hinzu und rührt mit einem Gummispatel ununterbrochen weiter bis das Curd beginnt einzudicken – etwa wie heißer Pudding. (Das kann schonmal bis zu zehn Minuten dauern – passt auf, dass die Temperatur nicht zu hoch wird und ihr ständig rührt, sonst gibt’s süßes Rührei mit Brombeer-Zitronen-Geschmack ;-))

Füllt den Curd in die Gläser, verschließt diese gut und bewahrt sie im Kühlschrank auf. Angeblich soll der Curd sich zwei Wochen halten – soweit ist es bei mir nie gekommen. Vergesst nicht, die Reste vom Löffel und aus der Schüssel zu schlecken!

Ich habe den Gläsern noch weihnachtlich-glitzernde Deckel verpasst und die schicken Hummelhonig-Geschenkanhänger (das ist ein Freebie, juhu!) drangehängt, damit auch jeder weiß, was da geschenkt wurde:

Hummelhonig-Geschenkanhänger

So einfach! Lasst es euch und euren Liebsten schmecken!

Liebe Grüße,

lena